Wenn man an zwei Tagen hintereinander ganz hautnah mit der lokalen Vergangenheit konfrontiert wird, kommt man nicht umhin Zusammenhänge herzustellen.

In Schaag ist auf einem ehemaligen Kriegsbunker der Kreuzgarten entstanden. Ein Gelände dass uns einlädt, sich an die Opfer der Kriege des 20 Jahrhunderts zu erinnern, zu sich zu kommen, die Natur zu genießen. Viele kommen auf ein Picknick hierher oder auch zum Boule spielen. Das ist möglich, weil sich Mitbürger in bewundernswerter Weise engagieren. Der Verein, der von Wolfgang Toerschen zusammengehalten und organisiert wird, hat hier einen Ort geschaffen, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Und genau diese Verbindung wurde auch in Kaldenkirchen spürbar, als wir einige der Stolpersteine gereinigt haben, die an unsere jüdischen Mitbürger erinnern, die während der Nazibarbarei umgebracht wurden. 

Auch hier wird die Erinnerung wach gehalten, die verhindern soll, dass so etwas jemals wieder geschieht. Und die heutigen Einwohner sind es, die sich um diese Stolpersteine kümmern.

2 Gedanken zu “Orte des Krieges werden zu Orten des Friedens”

  • Hallo Christian,
    mit viel Freude sehe ich, wie der „künftige“ Bürgermeister putzt und sich seinen Nettetaler-Bürgern
    handwerklich darstellt! „Schuhster bleib bei deinen Leisten“, nicht das Du noch im Rathaus die
    Fenster putzen musst.
    Weiterhin viel Erfolg.
    Gruß Werner

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